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<pre>Im Zuge der enttäuschenden Rückrunde hatte zuletzt zwar auch die Berliner Heimbilanz etwas gelitten; nach aller Voraussicht dürfen sich die Anhänger jedoch insbesondere in den kommenden Monaten wieder auf etliche Festtage in der Charlottenburger Festung freuen.  <p> Mit eben einem solchen Teilerfolg würden sich die Domstädter nun in der Rhein-Neckar-Arena aber wohl schon ausgesprochen gern zufrieden geben; immerhin hätte die Punkteteilung zur Folge, dass das komfortable Polster auf den Relegationsplatz vorerst verteidigt werden kann.  <p>  Nach dem furiosen Start mit Torfestivals en masse ist eine klare Tendenz zu weniger Toren, weniger Risiko und besseren Defensivreihen zu erkennen. Ein Spiel, bei dem ich mir am 2Spieltag der Bundesliga wenige Tore erwarte, findet zwischen dem VfL Bochum und Schalke 04 statt. Ich gehe von weniger als 2,5 Toren aus. <p> Noch nie wurde in dieser Spielzeit zu null gespielt, alle Niederlagen in Heidenheim hatten zudem mindestens zwei Gegentore zu bieten. Es gibt also ausreichend Gründe dafür, hier zu sagen: Diese Paarung verdient mehr als 2,5 Tore! <p>  Nicht ganz zu Unrecht bemängelten die Schanzer nach dem 0:2 im Signal Iduna Park, hoffnungslos verpfiffen worden zu sein: Vom schiefen Blick des Schiedsrichters hatten zunächst gleich zwei Mal Hummels und dann der im Abseits stehende Aubameyang profitiert.  </pre>


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<pre>Die 2:4-Pleite bei der TSG Hoffenheim war bereits die dritte Liga-Pleite in Folge und mit der Niederlage im Pokal-Viertelfinale sind sie Nullfünfer nun sogar schon vier Pflichtspiele sieglos.  <p> Zwar lassen sich die seither verlässlich auf den Verein einprasselnden Niederlagen mit der Güteklasse der beehrten Teams aus Dortmund, Köln, München, Berlin und Leverkusen erklären; in Sinsheim wird den Adlerträgern nun mit Sicherheit aber nicht weniger abverlangt.  <p>  Die mangelnde Chancenauswertung machte sich auch beim Remis gegen schwache Schalker bemerkbar. Die besten Chancen vernebelten Marco Russ (Latte) und Alexander Meier, der an Keeper Ralf Fährmann scheiterte. „Wir haben wenig zugelassen“, versuchte Veh das Positive zu betonen. <p> Am 1Spieltag der Bundesliga macht sich der FC Ingolstadt auf, den Erfolgslauf von RB Leipzig zu stoppen. Ob dieses Unterfangen am Samstag (15:30 Uhr) gelingt, darf getrost bezweifelt werden, denn die Rasenballsportler aus Sachsen haben schon ganz andere Kaliber aus dem Weg geräumt. <p>  Am Wochenende wartet schon der 2Spieltag und versorgt uns mit interessanten Paarungen. Langsam aber doch ist ein Ende in Sicht und noch ist unklar, wer am Ende die Meisterschaft feiert, sich fürs internationale Geschäft qualifiziert oder den bitteren Gang in die Bundesliga antreten muss.  </pre> 


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<pre> Mit dem späten Lucky Punch stellten die 98er jedoch beileibe nicht zum einzigen Mal ihr Faible für Spitzenmannschaften unter Beweis; nach der Frankfurter Eintracht kehrte zuletzt mit dem BVB noch ein weiterer Tabellennachbar der TSG mit komplett leeren Händen vom Böllenfalltor zurück.  <p> Während sich Wolfsburg in der Champions League auch in der Fremde (Moskau, Gent) ab und an von seiner starken Seite zeigte, ist die Ausbeute in der Liga nach wie vor historisch schlecht; mit erst einem Auswärtssieg hat sich der VfL den letzten Platz in der Auswärtstabelle gesichert.  <p>  In der Tat ist es keine Selbstverständlichkeit, dass es dem Team daheim immer wieder gelingt, die Gunst der Stunde auszunutzen: Wären Siege gegen leidende Mannschaften nämlich kein Problem, dann hätte es zuletzt sicherlich auch in Augsburg zu mehr als nur einem Punkt gereicht. <p>  Bevor jedoch das Sechzehntelfinale gegen die Reds für das womöglich größte Spektakel der bisherigen Vereinsgeschichte sorgt, sehen sich die Fuggerstädter zunächst einmal dazu herausgefordert, ihre Aufholjagd in der Bundesliga fortzusetzen. <p>  Darauf, dass die Mannschaft ihm dann mit einer Top-Leistung in Köln den Job retten wird, sollte sich der Eidgenosse unserer Meinung allerdings nicht verlassen – schon gar nicht gegen den heimstarken FC, der – anders als die 05er – in der laufenden Spielzeit noch ein großes Ziel vefolgt…  </pre>


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<pre> Es geht voran bei Hertha BSC, aber nicht vorwärts. In der Tabelle liegen die Hauptstädter auf Rang 12 und der Traum, auch in der kommenden Saison wieder auf der großen internationalen Fußball-Bühne dabei zu sein, wird wohl einer bleiben.  <p> Der BVB hat jedoch einen eindrucksvollen Lauf: Neun Pflichtspiele im Jahr 2023, neun Siege! In dieser Phase schossen die Schwarz-Gelben 23 Tore, kassierten aber nur sieben Gegentreffer – drei davon gegen Augsburg. Leipzig meldete sich nach einem Hänger zuletzt mit zwei Siegen zurück. Toreschießen können beide Topklubs, deshalb sind mindestens drei Tore machbar.   <p> Kein Wunder: Wachgerüttelt vom jüngsten Aussetzer beim VfL Bochum, sollte die Mainzer Defensive dieses Mal nun schon wieder deutlich konzentrierter zu erwarten sein. <p>  Der 3:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg war das bislang einzige Erfolgserlebnis der Sinsheimer.  <p> Schließlich hat nicht zuletzt die Anfangsphase gegen Dortmund am letzten Spieltag gezeigt, dass die Berliner selbst den Großen der Liga zumindest zeitweise durchaus gefährlich werden können. Aus einer gesicherten Fünfer-Kette heraus setzte die Dardai-Elf mit Kontern gezielt Nadelstiche, welche dem Außenseiter sogar beinahe die Führung gegen den furios in die neue Saison gestarteten BVB eingebracht hätten.  </pre>


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<pre> Einen positiveren Eindruck hinterließ die Vorbereitung des kommenden Gegners. Die Hertha verlor nur knapp gegen Atalanta Bergamo mit 2:3 und gewann alle weiteren Testspiele klar — unter anderem gegen Liefering (österreichischer Zweitligist) und den MSV Duisburg.  <p> „Wir haben jetzt 42 Punkte. Das ist sehr viel für Hertha BSC, gerade mit der Belastung, die wir hatten. Wenn man schaut wie es Köln ergeht, ist das noch wertvoller“, so der Hertha-Trainer weiter. Da aber der Europapokal noch möglich ist, werden die Berliner natürlich alles daran setzen, um den Sprung dorthin zu schaffen.  <p>  Auch im Kampf um die internationalen Startplätze herrscht Hochbetrieb. Wer schafft es in die Champions League, wer in die Europa League und wer darf zumindest für die Conference League planen? Diese Probleme hätten die Teams im Tabellenkeller gerne, die um die Bundesliga-Existenz bangen. <p>  Auch die unterschiedlichen Leistungskurven in der Bundesliga und der Königsklasse deuten darauf hin, dass der BVB nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Während es international stets noch zu Kraftakten reichte, wirkte die Flasche im Alltag oftmals schon zu Spielbeginn allenfalls halb voll.  <p> Hatte die Eintracht kurz nach dem Jahreswechsel noch den zur Teilnahme an der Champions League berechtigenden dritten Tabellenplatz erklommen, wäre der mittlerweile zugewiesene siebte Rang nicht einmal mehr für den direkten Sprung in die Europa League gut.  </pre>


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